Was ist Thermobuche?
Hierbei wird Buchenholz durch thermische Verfahren in seinen Eigenschaften gezielt veredelt. Es gibt verschiedene Verfahren, die von einigen Herstellern angewandt werden, wie z.B. von Mirako aus Österreich. Dabei wird das Holz bei Temperaturen bis 250 Grad erhitzt und es werden dabei ohne Zusatz von chemischen Hilfsstoffen neue Eigenschaften erzielt.
Was passiert bei der thermischen Behandlung?
Der Holzzucker (Zellulose) wird bei dieser Behandlung teilweise abgebaut und kristalliesiert in anderer Form wieder aus. Das Holz wird "karamelisiert". Dadurch wird den Mikroorganismen der Nährboden entzogen und das Holz kann nur noch sehr wenig Wasser aufnehmen. Die dabei erreichten Eigenschaften sind:
- dimensionsstabiler, d.h. weniger Quellen und Schwinden
- Resistenz gegen Pilze und Holzschädlinge bis zur Dauerhaftigkeitsklasse 1
- geringere Elastizität
- geringerer ph-Wert
- Farbton verändert sich ins Dunkle
Thermoholz wird gleichermaßen im Innen- und Außenbereich eingesetzt, z.B. in Feuchträumen wie Bädern oder Saunen oder als Terrassenbeplankung im Freien oder eben als Gartenmöbel.
Ökologisch verantwortlich
Sofern das Ausgangsmaterial aus heimischen, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt, ist Thermobuche in der herstellung von Gartenmöbeln eine erstklassige Alternative zu Tropenholz. Und nachdem keine chemischen Stoffe zur Herstellung verwendet werden ist auch die Umweltbelastung bei der Herstellung äußerst gering. |