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Materialien für Möbel im Aussenbereich
Traditionell wird nach wie vor Massivholz (entweder Teak, Yellow Balau / Bangkirai oder Robinie) bei vielen Gartenmöbeln verarbeitet. Der Anteil an Massivholzmöbeln geht aber stetig zurück. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist der Pflegeaufwand für viele Kunden zu hoch; vergraute Gartenmöbel finden immer weniger Fans. Zum anderen spielt der Naturschutz eine immer größere Rolle. FSC-Zertifizierungen versprechen zwar Abhilfe gegen den Raubbau aber auch hier hört man immer wieder von entsprechenden Skandalen. Teakholz gibt es nur in geringen Mengen als FSC-zertifiziertes Holz, aber der überwiegende Teil wird auf Plantagen angebaut. Ein gewisser Anteil kommt allerdings auch aus bedenklichen Quellen (z.B. Burma-Teak). Bei Teak selbst gibt es ebenfalls große Unterschiede (siehe Artikel Teakholz). Eine Weiterentwicklung der Yellow Balau Nano-Oberfläche (Yebano) bietet das neuartige MBM TIGERWOOD. Eine weitere interessante Alternative aus ökologischer Sicht bietet Thermobuche.
Neben Holz hat sich in den vergangenen Jahren eine Reihe von alternativen Materialien oder Materialkombinationen herauskristallisiert:
Selbstverständlich gibt es in der Qualität all dieser Materialien und Materialkombinationen enorme Unterschiede. So leiden beispielsweise Gartenmöbel aus Aluprofilen aus Billigproduktionen oft unter Materialschwächen durch ungeeigneten Querschnitt oder mangelnder Materialstärke (Knick- und Verbiegegefahr), billige Textilgewebe oder Geflechtmaterialien werden unter UV-Einwirkung schnell brüchig, bleichen aus oder hängen nach kurzer Zeit unter Gewichtsbelastung durch. Auch Edelstahl ist nicht gleich Edelstahl. Oft bildet sich bei preiswerten Möbeln schon nach kurzer Zeit Rost. Deshalb sollte beim Kauf von Edelstahlmöbeln unbedingt auf rennomierte Hersteller wie MBM, Royal Garden oder Stern zurückgegriffen werden. |
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