Die für die Herstellung der Gartenmöbel verwendeten Materialien sollten wetterfest sein, d.h. Holzteile sollten eine hohe Resistenz gegen Verrottung und Fäulnis aufweisen. Für die Aufbewahrung im Winter sind zusammenklappbare oder stapelbare Gartenmöbel von Vorteil, sofern sie nicht glücklicher Besitzer einer überdachten Pergola oder Terrasse sind.
Haben sie weder die Möglichkeit ihre Gartenmöbel in der Garage, im Keller oder anderen geschützten Räumen unterzubringen, sind Abdeckungen aus Kunststoffen für ihre Gartenmöbel "lebensverlängernde" Maßnahmen. Achten sie dabei aber auf gute Hinterlüftung, um Schimmel oder Stockflecken durch Schwitzwasserbildung zu vermeiden. Atmungsaktive Abdeckungen sind einfachen Kunstofffolien vorzuziehen.
Auch die Beschläge, Scharniere und Gelenke der Gartenmöbeln sind von großer Bedeutung. Sie müssen einerseits stabil, anderseits rostfrei sein. Es kommen dafür eigentlich nur zwei Materialien in Frage: Messing und rostfreier Stahl. Wo immer möglich sollten sie rostfreien Stahl bevorzugen.
Vergessen sie auch die Pflege ihrer Gartenmöbel nicht. Alle Hölzer (außer Teak, da dieses Holz bereits über sehr viel Öl- und Harzanteilen verfügt) freuen sich über gelegentliche Zufuhr von Ölen, um die Elastizität des Holzes zu erhalten. Sie vermeiden dadurch vorzeitiges Reißen, Springen oder sogar Brechen an besonders gefährdeten Stellen.
Vermeiden sie Billigware. Meist sind diese Produkte nur auf Optik getrimmt, alle Materialkomponenten halten meist nicht, was sie versprechen. Bei Aluminiumprofilen werden meist minderwertige, dünnwandige Produkte verarbeitet, die bei höherer Belastung einknicken können. Auch die Beschichtung ist oft mangelhaft ausgeführt oder fehlt völlig. Schweißnähte sehen oft schon auf den ersten Blick schlecht ausgeführt aus. Textilenbespannungen leiern oft nach kurzer Zeit aus oder reissen an den Befestigungen ein. Ein übriges tut die im Außenbereich reichlich vorhandene UV-Strahlung. Minderwertiges Gewebe bleicht schnell aus und wird brüchig. Holzkomponenten werden oft aus Resten oder gar Abfällen gewonnen, sind dadurch evt. mit Ästen, Harzeinschlüssen versehen, sind schlecht getrocknet oder die Holzfaser verläuft in der falschen Richtung. Resultat: die Holzteile reissen ein, verformen sich unter Witterungseinfluß oder brechen bei geringer Belastung.
Renommierte Gartenmöbel Hersteller: